Kulturpolitische Evaluation steht vor einem Dilemma: Die Programme werden komplexer, die Wirkungsketten länger, die Datenmengen größer — aber die Ressourcen für systematische Analyse wachsen nicht mit. Hier kann Künstliche Intelligenz ansetzen.
KI-gestützte Werkzeuge können dabei helfen, große Textkorpora zu analysieren, Muster in Förderdaten zu erkennen und Wirkungsindikatoren systematisch auszuwerten. Doch der Einsatz erfordert klare methodische Leitplanken.
In der Praxis zeigen sich drei besonders vielversprechende Einsatzfelder:
Der Einsatz von KI in der Evaluation ist kein Selbstzweck. Drei Prinzipien sind entscheidend:
Die Integration von KI in kulturpolitische Evaluation steht noch am Anfang. Aber die Werkzeuge sind da — und die Fragen drängend genug, um jetzt mit dem Experimentieren zu beginnen. Entscheidend ist, dass wir die Technologie kritisch und methodisch reflektiert einsetzen.
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